Wann kollabiert das Internet?
Blogs, Podcasts, Fotogallerien: All diese Anwendungsmöglichkeiten im Internet, die teilweise durch den Web 2.0 Hype weiter vorangetrieben wurden, haben zu einer besonders intensiven Nutzung des weltweiten Netzes geführt. Nicht nur Seiten wie flickr.com oder last.fm erleben immer mehr Zuspruch der Nutzer; auch lokale Anbieter erkennen die Vorzüge von Diensten, die den Kunden an die jeweilige Seite binden.
Daneben steht dann noch der allgemeine Zuwachs an Breitbandanschlüssen auf der Welt, was insgesamt den Datenverkehr auf dem Globus bis zum Jahre 2010 zum Erliegen bringen soll - sofern die ISPs nicht bereit sind, ein paar Milliarden Dollar in die Hand zu nehmen und gewaltige Investitionen in Hardware vornehmen. Dies geht aus einem Bericht von US-Marktforschern hervor, den die FTD heute zitiert.
Vor allem für die Freunde der Internetvideoclips wird folgende Tatsache interessant sein: Allein der Branchenprimus youtube verursacht 20 Prozent des HTTP-Traffics. In anderen Worten bedeutet dies, dass die Google-Tochter für 10 Prozent des weltweiten Internetdatenverkehrs verantwortlich ist. Bei diesen beeindruckenden Zahlen des ISP-Ausstatters Ellacoya dürfte es nicht verwundern, wenn Google angeblich die Verlegung eines Unterseekabels plant, wie in so manchen Blogs zu lesen ist.
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