15 Januar 2008

StudiVZ anonym

Die Studentenplattform StudiVZ, die besonders wegen verschiedener Pleiten und Pannen in den Medien präsent war, scheint wohl weiter an Vertrauen zu verlieren: So seien zwar die Nutzerzahlen bei der Änderung der AGBs und Datenschutzbestimmungen weitgehend gleichglieben; dennoch ist zu beobachten, dass in den letzten Wochen eine immense Zahl von Studis Informationen über sich entweder ganz aus dem Netz genommen haben oder sich Fake-Namen zugelegt haben.

Obwohl der Rückgang solcher Daten aus Sicht von Web 2.0-Denkern nicht Sinn der Sache sein kann, ist ein bisschen mehr Vorsicht im Umgang mit persönlichen Informationen sicher nicht verkehrt. Wer die "Way Back Machine" kennt, weiß dass sich einmal im WWW befindliche Daten kaum noch endgültig entfernen lassen. Tippt man bei besagter Website mal seine Domain ein, kann man eine echte Zeitreise erleben, wie die jeweilige Seite früher ausgesehen hat.

Keine Kommentare: