17 Januar 2008

Unerklärbare Phänomene?

Also bei erklärten Magiern weiß man ja, woran man ist. Bei Uri Geller und seiner Show allerdings wird eine andere Marschrichtung angegeben, denn es handelt sich erklärtermaßen nicht um Tricks, sondern um vermeintlich unerklärbare Phänomene und übersinnliche Fähigkeiten. Mit folgendem Video sind die Erscheinungen komischerweise in zwei Sätzen erklärt und es zeigt sich erneut, wie einfach die Täuschungen des Uri Geller und seiner Jünger sind. Beachtlich wie wenig manche beim Zuschauen nachdenken...



Und wer noch mehr über den angeblichen "Mystifier" wissen will, sollte sich mal ein paar Entdeckungen von James Randi ansehen. Sehr unterhaltsam!

15 Januar 2008

StudiVZ anonym

Die Studentenplattform StudiVZ, die besonders wegen verschiedener Pleiten und Pannen in den Medien präsent war, scheint wohl weiter an Vertrauen zu verlieren: So seien zwar die Nutzerzahlen bei der Änderung der AGBs und Datenschutzbestimmungen weitgehend gleichglieben; dennoch ist zu beobachten, dass in den letzten Wochen eine immense Zahl von Studis Informationen über sich entweder ganz aus dem Netz genommen haben oder sich Fake-Namen zugelegt haben.

Obwohl der Rückgang solcher Daten aus Sicht von Web 2.0-Denkern nicht Sinn der Sache sein kann, ist ein bisschen mehr Vorsicht im Umgang mit persönlichen Informationen sicher nicht verkehrt. Wer die "Way Back Machine" kennt, weiß dass sich einmal im WWW befindliche Daten kaum noch endgültig entfernen lassen. Tippt man bei besagter Website mal seine Domain ein, kann man eine echte Zeitreise erleben, wie die jeweilige Seite früher ausgesehen hat.

10 Januar 2008

Frische Luft

Nach jahrzehntelanger Dominanz der Raucher scheint sich jetzt das Blatt zugunsten der Nichtraucher zu wenden: Anstatt standardmäßig von einem fast schon gottgegebenen Rauchrecht auszugehen, können sich jetzt Gesundheitsbewusste darauf berufen, ihr Verhalten sei die Norm. Auch wenn von einigen gerne eine pseudo-philosophische Debatte angestoßen wird, bei der von mangelnder Freiheit des Einzelnen die Rede ist, kann doch niemand ernsthaft bestreiten, dass schädigendes Verhalten (Rauchen) von den Mitmenschen in einem geschlossenen Raum zu dulden ist, oder es sich gar um ein Recht der qualmenden Bevölkerung handele. Unbestritten macht ihnen das Gesundheitsschutzgesetz das Leben nicht leichter, aber vermutlich länger.

Ausnahmeregelungen wie sie in einem vorherigen Entwurf des Gesetzes eingeplant waren, mussten zwangsläufig abgeschafft werden. Nicht nur dass abgetrennte Räume so effektiv sein dürften wie eine Pinkelecke im Swimmingpool, wenn sich die Gäste hin- und herbewegen. Vielmehr herrschen unter den Gastwirten nun gleiche "Wettbewerbsbedingungen", da nicht jeder derartige Räume einrichten könnte (sei es aus baulichen oder finanziellen Gründen).

Unter dem Strich sollte bei hitzig vorgetragenen Argumenten der Raucher betont werden, dass wir doch kein Rauchverbot auf der gesamtem Fläche unseres Bayernlandes haben. Ganz im Gegenteil: Die sechswöchige Übergangsfrist wird von den Wirten schamlos vermarket, als ob sich zum 1. Januar keinerlei gesetzliche Veränderungen ergeben hätten und für die darauffolgende Zeit sprießen die "Raucherclubs" schon wie Heizpilze aus dem Boden, die sich auf jedem Quadratmeter Biergartenfläche auffinden lassen. Und wem das nicht reicht: Der Frühlingsbeginn fällt dank des Schaltjahres heuer schon auf den 20. März.