21 November 2007

Wann kollabiert das Internet?

Blogs, Podcasts, Fotogallerien: All diese Anwendungsmöglichkeiten im Internet, die teilweise durch den Web 2.0 Hype weiter vorangetrieben wurden, haben zu einer besonders intensiven Nutzung des weltweiten Netzes geführt. Nicht nur Seiten wie flickr.com oder last.fm erleben immer mehr Zuspruch der Nutzer; auch lokale Anbieter erkennen die Vorzüge von Diensten, die den Kunden an die jeweilige Seite binden.

Daneben steht dann noch der allgemeine Zuwachs an Breitbandanschlüssen auf der Welt, was insgesamt den Datenverkehr auf dem Globus bis zum Jahre 2010 zum Erliegen bringen soll - sofern die ISPs nicht bereit sind, ein paar Milliarden Dollar in die Hand zu nehmen und gewaltige Investitionen in Hardware vornehmen. Dies geht aus einem Bericht von US-Marktforschern hervor, den die FTD heute zitiert.

Vor allem für die Freunde der Internetvideoclips wird folgende Tatsache interessant sein: Allein der Branchenprimus youtube verursacht 20 Prozent des HTTP-Traffics. In anderen Worten bedeutet dies, dass die Google-Tochter für 10 Prozent des weltweiten Internetdatenverkehrs verantwortlich ist. Bei diesen beeindruckenden Zahlen des ISP-Ausstatters Ellacoya dürfte es nicht verwundern, wenn Google angeblich die Verlegung eines Unterseekabels plant, wie in so manchen Blogs zu lesen ist.

Stuff I read

Ab jetzt findet Ihr interessante Links, die ich über meinen Feed-Reader empfehle, auf dem Blog rechts unten ("What I read"). Wer diese Empfehlungen direkt abonnieren will, kann dies mit folgendem Feed-Link tun. Viel Spaß beim Schmökern!

18 November 2007

Viral Marketing auf Schwäbisch

Was Ihr schon immer mal über "Virales Marketing" wissen wolltet, das ja momentan in aller Munde (siehe auch hier) ist, gibt es in komprimierter Form in diesem Video zu sehen... auf Schwäbisch!

16 November 2007

Highspeed in New Jersey

Ich glaube Kingda Ka ist mit Abstand die heftigste Achterbahn auf Welt. Zumindest was die Beschleunigung angeht dürfte dieser "Ride" nicht zu toppen sein. Von 0 auf 206 km/h in 3,5 Sekunden!! Insgesamt drei Mal hab ich mir das jetzt schon angetan ;-) Aber am besten schaut euch mal das Video an, was deutsche Ingenieurkunst in den USA bedeuten kann...

15 November 2007

Digitales Reputationsmanagement

Ein recht beliebter Zeitvertreib (nicht nur bei Personalmanagern) ist, andere Leute zu googeln. Dabei werden teilweise recht interessante Details bekannt, was das Leben der Anderen betrifft. Doch wie sieht es denn mit dem eigenen "Ruf" aus? Nach Ansicht des Kommunikationsberaters Klaus Eck betreiben nur die wenigsten sog. Ego-Surfing, anhand dessen man sich ein Bild über die eigene Darstellung im Netz machen kann. Dieses Vorgehen, das z.T. als "Digitales Reputationsmangement" bezeichnet wird, erlangt in Zeiten massiver Datenerhebung immer stärkere Bedeutung. Bekanntlich lassen sich digitale Spuren im World Wide Web nicht mehr ohne weiteres entfernen und bleiben im Zweifelsfall ein Leben lang auf irgendwelchen Servern erhalten. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die "Way Back Machine" (www.archive.org), mit der sich auch frühere Versionen von Webseiten darstellen lassen.

Wer meint, hiervon seien ausschließlich kommerzielle Angebote wie Firmenwebseiten betroffen, irrt. Auch einige private Seiten sind seit 1997 (!!) erfasst und lassen sich als monatliche "Mirrors" wiederherstellen. Weitere Tipps sind in dem folgenden Video enthalten, in dem Klaus Eck zu weiteren Aspekten des Web 2.0 Stellung bezieht:


Link: sevenload.com